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Newsletter Uebersicht

IGAWB Newsletter September 2026

13. September 2026

Plakatkampagne «Über 20% mehr Verkehr»

Unsere diesjährige Plakatkampagne soll darauf aufmerksam machen, dass der Durchgangsverkehr uns immer noch stark belastet und seit 2022 sogar um bis zu 20% zugenommen hat. Nachts ist mit 35% Verkehrsaufkommen die grösste Zunahme zu verzeichnen. (s. Auswertung Verkehrszahlen am Ende des Beitrages)

Unsere 3 konkreten Forderungen sind:

  • Kein Durchgangsverkehr
  • Sichere Quartierstrassen
  • Durchgehende Velowege

Wir wohnen, wo Sie zur Arbeit fahren


Sichere Quartiere - glückliche Kinder


Sogar meine Katze fährt lieber Velo


Auswertung der Verkehrszahlen 

Daten gemäss offizieller Messstelle Am Wasser 79.

  • Der durchschnittliche Verkehr tagsüber ist von 5'166 Fahrzeugen (2021) auf 6'271 Fahrzeuge (2026) gestiegen – ein Plus von 21 %.
  • Im selben Zeitraum ist der Verkehr in der Gesamtstadt zurückgegangen (–2 %, gemessen in einem über alle Jahre konstanten Netz von 127 Messeinrichtungen). Am Wasser und Breitensteinstrasse entwickelt sich das Verkehrsaufkommen also gegen den städtischen Trend – die Entlastung, die andernorts eingetreten ist, kommt hier nicht zum Tragen.
  • Der Verkehr wuchs am stärksten in den sensibelsten Stunden: von 8-9 Uhr plus 32 % und von 16-17 Uhr plus 26 %. Das ist exakt die Zeit, zu der Schulkinder auf dem Weg zur Schule unterwegs sind.
  • Auch in den Nachtstunden ist der Zuwachs enorm: von 22-23 Uhr plus 35 %, von 23-24 Uhr plus 37 %.

 

Abstimmungsempfehlung BZO: Ja zu A: Vorlage Gemeinderat

Am 27. September 2026 stimmen wir ab über BZO-Teilrevision (Bau- und Zonenordnung).
Sowohl Gemeinderat als auch der Stadtrat haben eine eigene Vorlage. 

Der Vorlage A des Gemeinderates ist viel humaner, wenn auch immer noch viele Hochhäuser damit möglich sind. 
Die Vorlage B des Stadtrates ist schlecht, so könnten damit sogar Hochhäuser direkt am Limmatufer gebaut werden und das Flussufer verschandeln, wo heute Grünfläche ist.

Deshalb empfehlen wir ein JA zur Vorlage A des Gemeinderates und ein Nein zur Vorlage des Stadtrates. Stichfrage A.

IGAWB Newsletter März 2025

30. März 2025

Limmatufer: goldene Zeiten in Aussicht

Goldene Zeiten stehen dem Limmatufer bevor. Der Naturschutz soll massiv gefördert werden.

Bis anhin war die Verantwortung für das Limmatufer Sache des EWZ. Neu hat es nun diesen Auftrag an Grün Stadt Zürich delegiert. Bei einer Begehung hat Grün Stadt Zürich seinen Pflegeplan vorgestellt. Ganz klar steht darin die Förderung der Natur, der Biodiversität, mehr Blumen, usw im Vordergrund.

Im Pflegeplan sind verschiedene Zonen definiert wie Schilfgürtel (mit Rohrkolben), Baumabschnitte und Wiesen. Die Zonen werden unterschiedlich behandelt.
Der Schnitt der Wiesen wird neu in 3 Etappen erfolgen, dabei wird immer jeweils nur ein Drittel der Fläche geschnitten, alternierend (1. Drittel im Mai-Juni, 2.Drittel im Juni-Juli, 3.Drittel im September-Oktober). Dies soll ein konstantes Blütenangebot und die Möglichkeit für weitere, neue Blumen und Pflanzen schaffen – zur Förderung der Vielfalt . 
Am Ufer selbst wird ein Streifen von 2 Meter Breite bei den Schnitten 1 und 2 bestehen bleiben, welcher erst mit dem letzten Schnitt Ende Oktober vollzogen wird.
Das Schilf muss auch zwischendurch geschnitten werden, damit es nicht verfilzt. Dazu wird pro Jahr jeweils pro Schilfgürtel ein Drittel alternierend geschnitten, so dass der geschnittene Teil erst nach 3 Jahren wieder behandelt wird – zur Auffrischung von Schilf und Rohrkolben . Genügend Nistmöglichkeiten und Verstecke für Vögel und Fische werden geschaffen.
Bei den Gehölzabschnitten sieht es im Moment ziemlich kahl aus, da die Brombeeren entfernt wurden. Dies musste geschehen, da es sich allesamt um die Armenische Brombeere handelt, welche als Neophyt und als invasiv eingestuft ist. In diesem Frühling sollen 200 neue Büsche am Limmatufer zwischen Wipkingerplatz und Europabrücke gepflanzt werden, um die Lücken zeitnah wieder zu schliessen. Zusätzlich sollen noch einzelne Bäume gepflanzt werden.
Auch ist geplant, sehr viele Weiden zu stecken. Weiden sind schnell wachsend und zählen zur Lieblingsnahrung der Biber. Dies fördert das Nahrungsangebot für die Biber als wichtiges Tier in diesem Raum. Zudem wird der Biber bei genügend Nahrung andere Baumarten eher in Ruhe lassen.. Es soll auch die eine oder andere Weide gross wachsen können und wird deshalb, falls nötig, mit einem Metallgitter geschützt werden.
Das ganze Projekt ist eine Herausforderung, da sind sich alle Experten einig. Wie sich die Wiesen entwickeln werden und die Biber sich verhalten, kann nicht vorhergesagt werden. Deshalb ist das Konzept nicht in Stein gemeisselt, sondern wird bei Bedarf angepasst, immer im Sinne des Naturschutzes.

Neu wurde das Leitbild Limmatraum erarbeitet und nun definitiv verabschiedet. Darin steht beim Limmatufer in unserem Bereich bei den Zielen «Erhalt und Aufwertung von ökologisch wertvollen Uferböschungen» (Seite 93).

Wir freuen uns sehr, dass das Limmatufer nun professionell betreut wird und der Naturschutz gefördert wird. Wir sind überzeugt, dass nun die richtigen Personen am Werk sind und freuen uns auf die goldene Zukunft des Limmatufers.
Fotos über die artenreiche Fauna und Flora gibt es bei https://www.natur-fotograf.ch/foto-alben/limmat

IGAWB Newsletter August 2023

06. August 2023

Offener Brief an den Stadtrat Zürichs

Zerstörung des Schilfgürtels am Limmatufer

Auch in diesem Jahr ist leider wieder rücksichtslos das Schilf abgemäht worden. Deshalb haben wir einen offenen Brief an die Stadträte geschickt.

Darin enthalten sind die Versprechen der Behörden vom Jahr 2021:

  • Am Ufer wird jeweils 2/3 gemäht und etwa 1/3 stehen gelassen.
  • Beim Biberbau wird 5 Meter ober- und unterhalb des Baus das Gras nur am Wegrand geschnitten und der Rest stehen gelassen. 
  • Etwa 30 Prozent wird zwischen Mitte und Ende Juli in einem wellenförmigen Schnitt gemäht. Der Rest wird später gemäht. So werden bestimmt auch die Brenneseln für die Raupen länger stehen bleiben.
  • Schilf und Iris werden grundsätzlich nicht geschnitten.

Lesen Sie den ganzen Artikel inkl. Fotos auf unserer Webseite unter : https://www.igawb.ch/medien/medienmitteilungen/541-offener-brief-an-den-stadtrat-zuerichs

 

Stadtrat macht Gegenvorschlag zur UferschutzInitiative.

Der Stadtrat macht einen Gegenvorschlag zur UferschutzInitiative. Er möchte die Ufer aller Gewässer besser schützen, das ist durchaus positiv zu werten. Leider ist der Gegenvorschlag ziemlich schwammig.

Der Stadtrat bestätigt auch, dass die UferschutzInitiative keinen Einfluss auf das Hardturm Projekt hat.

Lesen Sie mehr dazu auf unserer Webseite unter https://www.igawb.ch/news-feeds/3-news/540-gegenvorschlag-zur-uferschutzinitiative 

 

IGAWB Newsletter März 2023

02. März 2023

Übergabe Uferschutz-Initiative

Keine Hochhäuser an den Ufern gefordert

Am 27.02.2023 reichte das überparteiliche Initiativkomitee Uferschutz für Mensch und Natur mit 4772 Unterschriften die Initiative ein.

Lesen Sie dazu mehr auf der Webseite von Uferschutz.ch

PS: Die Webseite unseres Präsidenten Martin Zahnd «natur-fotograf.ch» zeigt eindrücklich, was in Sachen Natur alles am Limmatufer zu sehen ist. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild!

Medienmitteilung des Komitees der Uferschutz Initiative als pdf

 

28.02.2023 - Tele Top: UferschutzInitiative eingereicht

Das Interview von Tele Top finden Sie auf unserer Webseite: https://www.igawb.ch/medien/presseartikel/536-28-02-2023-tele-top-uferschutzinitiative-eingereicht

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